Allgemein Corona

Verschärfte Maskenpflicht ab Montag, 25. Januar 2021

22.01.2021

Zur weiteren Eindämmung der Pandemie haben Bund und Länder am 19. Januar weitere Maßnahmen beschlossen. Beim Bus- und Bahnfahren muss ab Montag, 25. Januar 2021 eine medizinische Maske getragen werden. Als medizinische Maske gelten sogenannte OP-Masken oder Masken des Standards KN95/N95 bzw. FFP2. Hierauf ist nicht nur beim Einstieg zu achten, sondern während der gesamten Fahrt. Es gilt weiterhin Mund und Nase müssen mit der medizinischen Maske vollständig bedeckt sein. Wir bitten zu beachten: Fahrgäste ohne korrekt getragene medizinische Maske können nicht befördert werden. 

Die Maskenpflicht in Bus und Bahn sowie an Bushaltestellen und Bahnsteigen besteht nach wie vor. Sie wurde lediglich verschärft. Bitte behalten Sie die medizinische Maske auch während der gesamten Fahrt an. Die Abnahme der Maske während der Fahrt ist nicht gestattet. Erinnern Sie in diesem Fall gerne ihre Mitreisenden an die bestehende Maskenpflicht. Über automatische Ansagen im Bus wird zudem an die Maskenpflicht erinnert. Bitte halten Sie zudem, so weit möglich, Abstand und verteilen Sie sich über das gesamte Fahrzeug. Mit dem Tragen einer medizinischen Maske über Mund und Nase schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem ihre Mitmenschen und tragen somit ihren Teil zur Eindämmung der Pandemie bei. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist nur mit ärztlichem Attest in außergewöhnlichen Sonderfällen möglich. Kinder bis einschließlich 14 Jahren dürfen weiterhin eine Alltagsmaske tragen. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind von der Maskenpflicht befreit.

Ohne medizinische Maske im Bus/Zug, muss mit einem Bußgeld von mindestens 100€ rechnen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema “Maskenpflicht im ÖPNV” für Sie zusammengestellt.

Warum muss ich eine Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV tragen?

Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung hat sich als wirksames Instrument zur Eindämmung der Corona-Pandemie erwiesen. Eine medizinische Maske soll noch besser schützen, als sonstige Mund-Nasen-Bedeckungen – und schützt insbesondere auch den Träger. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Nahverkehr ist in der Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg festgelegt. Damit schützt man sich und andere. Viele Menschen fühlen sich unsicher, wenn sie Menschen ohne Maske begegnen. Es ist ein Akt des Selbstschutzes und der Solidarität.

Corona-Verordnung 

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier

Wo muss eine medizinische Maske getragen werden?

In allen Bussen und Bahnen, in Bahnhöfen, an Haltestellen und auf Bahnsteigen.

Darf ich zum Essen und Trinken die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen?

Nein. In den Nahverkehrsmitteln ist das nicht erlaubt. Die medizinische Maske ist während der gesamten Fahrt anzubehalten.

Warum tragen Bus- und Bahnfahrer keine Maske?

Bei den Arbeitsplätzen der Bus- und Bahnfahrer handelt es sich um abgetrennte Bereiche mit einer Schutzscheibe. Deshalb ist das Tragen einer Maske am Lenkrad bzw. im Führerstand nicht notwendig. 

Was passiert, wenn ich keine medizinische Maske trage?

Das Personal der Verkehrsunternehmen hat nach den Beförderungsbedingungen das Recht, einen Maskenverweigerer von der Beförderung auszuschließen, da er andere Fahrgäste gefährdet. Im Wiederholungsfall gilt dies nicht nur für die jeweils betroffene Fahrt, sondern auch dauerhaft. Außerdem sieht eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und bis zu 250 Euro vor.

Maskenpflicht: Kontrollen

Kontrollen an Bussteigen, Haltestellen – ober- und unterirdisch – und in den Bussen und Bahnen werden von der örtlichen Polizei durchgeführt. Die Polizei arbeitet dabei eng mit den zuständigen Verkehrsunternehmen zusammen. Für Masken-Verweigerer wird ein Bußgeld von mindestens 100 Euro fällig.

Reicht es aus nur den Mund zu bedecken?

Nein. Das reicht nicht aus. Die medizinische Maske entfaltet ihren vollen Schutz nur dann, wenn Mund und Nase bedeckt sind. Das falsche Tragen der medizinischen Maske kann die gleichen Folgen nach sich ziehen wie das Nichttragen einer medizinischen Maske. Die größte Virusdichte findet sich in der Regel nicht in der Lunge, sondern in den oberen Atemwegen, vor allem in der Nase und im Nasenrachenraum, sagen Experten.

Muss es sich bei meiner Mund-Nasen-Bedeckung um eine medizinische Maske handeln?

Ja, ab dem 23. Januar 2021 gilt die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Nahverkehr. Kinvisiere, Schutzschilder, sind ausdrücklich keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung und ab dem 23. Januar nicht mehr erlaubt. Das gleiche gilt für Schals und Tücher und Stoffmasken. Es muss beim Bus- und Bahnfahren eine medizinische Maske getragen werden.

 Warum muss ab dem 23. Januar 2021 eine medizinische Maske im öffentlichen Nahverkehr getragen werden?

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvoll erwiesen. Gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen weisen Bund und Länder darauf hin, dass medizinische Masken (also OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) eine höhere Schutzwirkung haben als zum Beispiel Alltagsmasken aus Stoff, die im Hinblick auf ihre Wirkung keiner Norm unterliegen. 

Das Tragen einer medizinischen Maske bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Einkaufen ist daher ab dem 25. Januar verpflichtend. So kann man sich selbst und andere wirksamer vor einer Infektion schützen und einen wichtigen Beitrag gegen die Verbreitung besonders ansteckender Mutationen des Coronavirus leisten.

Warum reicht eine Alltagsmaske nicht mehr aus?

Gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen weisen Bund und Länder darauf hin, dass medizinische Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards  KN95/N95 oder FFP2) eine höhere Schutzwirkung haben als Alltagsmasken, die keiner Normierung in Hinblick auf ihre Wirkung unterliegen.